Mentalcoaching und Mentaltraining



Es kann doch nicht sein, dass mein Geist, mein wichtigstes Werkzeug, mich steuert und tut was es will. Vielmehr müsste ich doch mein "Werkzeug" in die Hand nehmen und ihm sagen können, was es gefälligst zu tun hat.

Wir kennen viele Situationen, in denen sich unser Geist verselbständigt und in denen wir von unserem Geist beherrscht werden:

  • Wenn unsere Gedanken kreisen und uns am Schlafen hindern
  • Wenn wir uns schlecht konzentrieren können
  • Wenn wir vor lauter Leistungsdruck die Aufmerksamkeit, die Erinnerung und die Konzentrationsfähigkeit verlieren
  • Wenn uns der der Belastungsdruck blockiert
  • Wenn wir den Fokus verlieren
  • Wenn wir von den Gefühlen dominiert werden
  • Wenn uns unsere Glaubenssätze etwas einreden, was uns hemmt
  • Wenn innere Konflikte unsere Energie auffressen (innerer Krieg)
  • Wenn Ängste oder trübe Gedanken unseren Geist blockieren
  • ...

Unser Geist ist zu komplex als dass er sich von gutgemeinten Ratschlägen, wie z.B. "versuch's mal mit Schäfchen zählen...", "vergiss mal alles um dich herum und konzentriere dich...", "nimm nicht alles so tragisch...", "lass dich nicht unter Druck setzen...", "denke vorwärts..." überlisten liesse.

Ein differenziertes Mentaltraining unterstützt uns darin, wahrzunehmen was unser Geist macht und diesen so zu steuern, dass er uns gehorcht. Dafür gibt es viele Methoden: Angefangen bei der Meditation, die uns hilft überhaupt unseren Geist wahrzunehmen und im Bedarfsfall zu beruhigen, bis hin zum Visualisieren, um uns auf anspruchsvolle Momente optimal vorzubereiten. Mit dem Visualisieren können wir sogar Heilungsprozesse unterstützen und Schmerzen erträglicher werden lassen.

Grundsätzlich wollen wir mit dem Mentaltraining blockierende, irreführende Automatismen durchbrechen. Da Automatismen unbewusst und sehr schnell ablaufen, müssen wir uns zuerst mal über diese bewusst werden. Anschliessend können wir mit bestimmten Methoden und Techniken aus dem Mentaltraining eine situationsadäquate, differenzierte Reaktion entwickeln.


Was tut ein Mentalcoach?

Mentalcoaches analysieren im Gespräch mit ihren KlientInnen genau, in welchen speziellen Situationen und in welcher Art und Weise ihr Geist das Kommando übernimmt. Anschliessend finden Coach und KlientIn zusammen heraus, was die Person braucht, damit sie in diesen Situationen - aber auch ganz allgemein - das Steuer übernehmen und ihr volles Potenzial nutzen kann. 

Mentalcoaches beherrschen neben der Coaching-Gesprächsführung viele verschiedene Methoden des Mentaltrainings, die in einem methodisch geschickten Aufbau die Klientin/den Klienten darin unterstützt, das formulierte Zeit zu erreichen.


Mit welchen Methoden arbeiten wir im Mentalcoaching?

  • Verschiedene Meditationsformen
  • Yoga-Nidra
  • Tiefenentspannung
  • Herz-Koherentraining
  • Trance (Selbsthypnose)
  • Atemarbeit
  • Chakren und Chakraarbeit
  • Progressive Muskelentspannung
  • Sensory Awareness
  • Div. Methoden der Autosuggestion
  • Samkalpas und Affirmationen
  • Aufmerksamkeitstraining
  • Prognosetraining
  • Visualisierung
  • Vokalisation
  • Mentale Beeinflussung des physischen Zustandes
  • Mentales Bewegungstraining

Wer kann Mentaltraining brauchen?

Angefangen im Kindesalter, bis hin in die späten Jahre, könnten alle Menschen Mentaltraining brauchen. Das Kind, um in der Schule konzentrierter und leichter zu lernen; Erwachsene für die optimale Nutzung ihres geistigen Potenzials, auch in druckvollen Situationen; bis hin zu Senioren, die mit Mentaltrainig viel für ihre geistige Wachheit, Reaktionsfähigkeit und für ihr Gedächtnis tun könnten.

Insbesondere ist jedoch Mentaltraining für Menschen wichtig, die in schwierigen, anspruchsvollen Situationen, wie beispielsweise bei Prüfungen, an Wettkämpfen, bei öffentlichen Auftritten, verantwortungsvollen Aufgaben, komplexen und langen chirurgischen Eingriffen, wichtigen Besprechungen usw. ihr Potential möglichst vollständig abrufen oder gar über sich selbst hinauswachsen müssen.

Unsere psychologischen Praxen sind momentan voll von Menschen, inbesondere von Kindern und Jugendlichen, die von ihrer Belastung erdrückt werden, aber auch Erwachsenen, die durch ihre Arbeits- oder Lebenssituation überfordert sind. Vielen von ihnen könnte ein Mentaltraining helfen, mit ihrer Situation wieder besser klar zu kommen, zumal sie bei den PsychotherapeutInnen wochen- wenn nicht monatelangen Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Probleme finden jetzt statt und müssen jetzt gezielt angegangen werden und nicht erst - wenn's gut geht - in einem halben Jahr.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Trance

Unser Geist ist klug aber manchmal nicht klar